Die Bank of Scotland (BOS) gehört zur Lloyds Banking Group plc. und hat ihren Sitz im schottischen Edinburgh.
Die Bank betreut sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden in Großbritannien, Nordamerika, Deutschland, Spanien und den Niederlanden. Kaum eine andere Bank kann auf eine so lange Tradition zurück blicken wie die BOS. Sie wurde bereits im Jahre 1695 gegründet und gab einst als erste Bank Papiergeld aus.
Auf Grund der Namensähnlichkeit mit der Royal Bank of Scotland (RBS) kommt es hierzulande immer wieder zu Verwechslungen.
Wie alle Banken die im Privatkundenbereich tätig sind, bietet auch die Bank of Scotland ihren Anlegern ein Tages- und Festgeldkonto zu attraktiven Konditionen an.
Generell bieten Tagesgeldkonten eine unschlagbare Flexibilität. Der Kunde kann täglich über seine Spareinlagen verfügen und muss keine Kündigungsfristen beachten. Die Verzinsung erfolgt bereits ab dem ersten Euro, ein Mindestanlagebetrag wird in der Regel nicht verlangt. Im Vergleich zum konservativen Sparbuch, kann der Anleger beim Tagesgeld von deutlich höheren Zinsen profitieren. Allerdings ist der Zinssatz über die gesamte Laufzeit variabel und kann von der Bank täglich angepasst werden. Der Tagesgeldzins orientiert sich stark am Leitzins der Europäischen Zentralbank. Lediglich Neukunden erhalten mitunter einen garantierten Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum. Neben der Zinshöhe ist auch der Zeitpunkt der Zinsausschüttung für die Rendite von Bedeutung. Je nach Angebot hat der Anleger die Wahl zwischen einer monatlichen, vierteljährlichen oder jährlichen Kapitalisierung der Zinsen. Bei einer monatlichen Zinsausschüttung lässt sich am stärksten vom so genannten Zinseszins-Effekt profitieren, da die angelaufen Zinsen sofort wieder mitverzinst werden.
Im Vergleich zum Festgeld, ist das Tagesgeld vor allem in Phasen niedriger Leitzinsen zu bevorzugen.
An statt sich über einen langen Zeitraum fest zu legen, ist man mit dem Tagesgeld flexibler und kann sein Kapital bei einem Zinsanstieg sofort zu besseren Konditionen anlegen.
Das Festgeld spielt seine Stärken vor allem in Hochzinsphasen aus. Der Anleger kann sich einen aktuell hohen Zinssatz gleich über mehrere Jahre sichern. Für die Eröffnung eines Festgeldkontos ist eine bestimmte Mindesteinlage erforderlich, die häufig bei 2500 oder 5000 Euro liegt. Man kann sich zwischen Laufzeiten von einem Monat bis zu 10 Jahren entscheiden. Eine Kündigung ist während des Anlagezeitraums nicht möglich. In einer privaten Notlage kann man nur auf die Kulanz der Bank hoffen. Generell bieten Festgeldanlagen höhere Zinsen als Tagesgeldkonten. Bei beiden Anlageformen sind die Spareinlagen innerhalb des jeweils geltenden Einlagensicherungsfonds zu 100% abgesichert.